Speedinvest verkauft Joblocal an die Funke Mediengruppe – bereits der dritte Exit in nur einem Jahr

Mit Wikidocs (AT), Joblocal (DE) und Shpock (AT), demonstriert Speedinvest einmal mehr, dass heimische Erfolgsgeschichten möglich sind. Der österreichische Fonds erzielte innerhalb eines Jahres drei Exits an internationale Käufer, und das nach nur etwas mehr als 3 Jahren seit der Gründung des Fonds.
Die StartUps, die Speedinvest diese Exits ermöglicht haben, zählen in ihren Branchen zu den jeweiligen Top Playern. Joblocal ist der in der DACH Region führende Spezialist für regionale Online-Jobbörsen, und Wikidocs kann mit einer global einzigartigen Basistechnologie aufwarten. Shpock konnte in nur kurzer Zeit zu einem der führenden Kleinanzeigen-Portalen im deutschsprachigen Raum aufsteigen.
Der jüngste Erfolg ist der Verkauf des in Deutschland beheimateten StartUps Joblocal an die FUNKE MEDIENGRUPPE, die durch die Akquisition ihre Digitalstrategie für regionale Märkte stärkt und neue Marken im Online-Stellenmarkt einführt.
„Der Erwerb von Joblocal ist ein konsequenter Schritt im Rahmen unserer Digitalstrategie. Wir machen unsere Bestandsmärkte im regionalen Rubrikengeschäft fit für die Zukunft und können neue Erlöse generieren“, sagt Michael Wüller, Geschäftsführer der FUNKEMEDIENGRUPPE. „Die Experten von Joblocal sind der ideale Partner für uns, weil sie uns mit ihrem Knowhow und Ideenreichtum aktiv beim Aufbau der Märkte unterstützen“, sagt Stephan Thurm, Geschäftsführer von FUNKE DIGITAL Berlin.
Dazu Daniel Keiper Knorr von Speedinvest: “Wir sind beeindruckt von den Leistungen, die das Team von Joblocal in den vergangenen 3 Jahren erbracht hat. Der Einstieg von Funke beweist nun, dass Joblocal hier etwas erschaffen hat, das den online Stellenmarktverändern wird. Wir sind stolz darauf, dass wir Joblocal auf dem Weg dorthin mit der internationalen Expansion nach Österreich unterstützen und nun auch beim Deal mit der FUNKE MEDIENGRUPPE begleiten konnten.”
Auch konnte Speedinvest einen Teil seiner Anteile am Unternehmen Finderly, welches europaweit erfolgreich mit der App “Shpock” unterwegs ist, an die internationale Mediengruppe Schibsted veräußern. Finderly war 2011 das erste Investment, das der Fonds gemeinsam mit Österreichs bekanntestem Business Angel Hansi Hansmann tätigte, der im Zuge dieser Transaktion ebenfalls einen Teil seiner Anteile verkaufte.
Bereits im September 2014 gab der Fonds darüber hinaus den Verkauf von Wikidocs an den global führenden Enterprise 2.0 Software Anbieter Atlassian bekannt. Die revolutionäre Wikidocs Lösung erlaubt kollaboratives Editieren von Online Dokumenten in Echtzeit. Das Wikidocs-Team wurde inzwischen in das Unternehmen eingegliedert und arbeitet im Atlassian Headquarter in Sydney, Australien.

Im Schnitt konnte Speedinvest das eingesetzte Kapital mehr als vervierfachen, die durchschnittliche Haltedauer dieser Investments betrug weniger als 2 Jahre. Der nächste Schritt für Speedinvest ist nun das für Ende Jänner geplante First Closingdes im Herbst 2014 angekündigten Fonds in der Höhe von 50 Millionen Euro. Dabei handelt es sich um einen Schulterschluss mit Pioneers und Hansi Hansmann. Ziel ist es, österreichischen GründerInnen gemeinsam ein einzigartiges Gesamtpaket an Kapital, Knowhow und ein internationales Netzwerk zur Verfügung zu stellen.
“Mit dem Verkauf von Joblocal geht für Speedinvest ein unglaubliches Jahr zu Ende. Wir konnten uns und unseren InvestorInnen zeigen, dass Startup Investments mit großartigen ROI’s auch in unseren Breitengraden möglich sind. Das ist die wichtigste Basis für ein erfolgreiches Closing unseres neuen Fonds, der, zumindest in Österreich, ein neues Kapitel im Bereich Venture Capital aufschlagen wird.”, so Oliver Holle, Gründer und CEO von Speedinvest.

Zu Speedinvest
Speedinvest startete im Jahr 2011 und investierte bisher in 20 Projekte aus den Bereichen Software, Finanztechnologie und ECommerce, 14 davon in Österreich.
Innerhalb dieser drei Jahre konnten zahlreiche Erfolgsgeschichten geschrieben werden. Der Fonds erzielte bereits drei Exits und war darüber hinaus in der Lage, internationale Topinvestoren für Anschlussfinanzierungen in österreichische Startups zu gewinnen. Mit dem neuen Fonds wird nun eine Möglichkeit geschaffen, die oft diskutierteFinanzierungslücke bei Startups in der späteren Phase zu schließen. Auf diese Weise wird erstmals ermöglicht, dass Speedinvest auch in einer späteren Phase als Lead Investor auftritt und so die besten Projekte der Region langfristig unterstützt.

Quelle

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