Die Chemie in Deutschland ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor

Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist eine Schlüsselindustrie in Deutschland: Sie steht mit einem Großteil ihrer Produkte am Anfang der Wertschöpfungskette. Als drittgrößte Branche in Deutschland trägt sie mit ihrem Umsatz und ihren Investitionen zum Wohlstand Deutschlands bei.

Ihr breites Produktsortiment ist überall gefragt – die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie ist international wettbewerbsfähig. Sie ist in Europa die Nummer 1 und weltweit die Nummer 4. Die Branche ist stark globalisiert. Weltweit ist sie Exportweltmeister mit chemischen Erzeugnissen. Die Unternehmen der Branche sind längst auf dem Weltmarkt zu Hause. Sie haben Produktionsstätten in nahezu allen Regionen und Ländern.

Die Bedeutung der chemisch-pharmazeutischen Industrie als Impulsgeber für die deutsche Wirtschaft ist hoch. Fast 17 Prozent der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der Industrie kommen aus der Chemie. Viele innovative Produktionstechnologien in anderen Branchen sind nur mit hochwertigen Spezialchemikalien möglich.

Die Branche wird dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung gerecht, d. h. der gleichrangigen Berücksichtigung von ökologischen, sozialen und ökonomischen Zielen. Sie investiert in den Umweltschutz, erhöht ihre Energieeffizienz und trägt mit Produkten und Verfahren zur Ressourcenschonung bei. Als ein wichtiger industrieller Arbeitgeber kommt sie ihrer sozialen Verantwortung nach. Die Branche ist der sechstgrößte industrielle Arbeitgeber und zahlt überdurchschnittlich hohe Löhne und Gehälter.

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