Special Interest Group Excubation tagte im Merck-Innovationszentrum

  • Informationsveranstaltung zu Start-Up-Programmen von Merck und Software AG
  • Startschuss für Bewerbungsphase & Liveschaltung der Plattformen im Web

Das neue modulare Innovationszentrum von Merck bot einen perfekten Rahmen für das 7. Treffen der Special Interest Group (SIG) Excubation. Thema waren „Inkubations- und Exkubationsangebote von Unternehmen“. Die SIG beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung von Innovationen innerhalb von Unternehmen durch Teams, die eine Eigenständigkeit genießen. Geleitet wird sie von Prof. Dr. Guido Baltes, Direktor des IST-Innovationsinstituts an der Hochschule Konstanz, und Hans-Heinrich Siemers, Geschäftsführer des InnoWerft Gründer- und Technologiezentrums auf dem SAP-Campus in Walldorf. In Darmstadt informierte sich die SIG über die Aktivitäten der Software AG und des Merck-Konzerns auf dem Gebiet der Zusammenarbeit mit Start-ups. Beide Unternehmen bieten aktuell neue Unterstützungs- und Kooperationsprogramme für junge Unternehmen an.

Das Innovationszentrum, das 2018 pünktlich zum 350-jährigen Bestehen der Firma Merck eingeweiht wird, ist das Herzstück des Programms „ONE Global Headquarters“ des Darmstädter Technologieunternehmens, einer Initiative, mit der Merck seinen Standort in Darmstadt zu einer weltoffenen globalen Konzernzentrale weiterentwickeln will. Durch das Innovationszentrum wird eine Kultur der Offenheit nach innen und außen geschaffen. Die zentrale Lage im Haupteingangsbereich des Merck-Werksgeländes, die offene architektonische Struktur und Anbindung der Bereiche, die für Innovationsteams gedacht sind, an eine Kantine sowie eine Zugangsberechtigung für alle Merck-Mitarbeiter spiegeln diesen Grundgedanken sehr gut wider: Transparenz und Offenheit. Darüber hinaus öffnet sich der Bereich auch seinen Gästen und ist Zeichen für den Kulturwandel, dem aktiven Zusammenbringen externer und interner Denkweisen. Seit Mai diesen Jahres ist das sogenannte modulare Innovationszentrum in Betrieb und bietet bereits vor Fertigstellung des finalen Innovationszentrums einen Ort für innovative Projekte, für Kreativität und neue Formen der Zusammenarbeit.

Seit dem 8. Juli können sich Start-ups vor allem aus den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials für das Accelerator-Programm von Merck bewerben. Ausgewählte Gründer-Teams erhalten dabei die Möglichkeit, für drei Monate mit Innovatoren im Merck-Innovationszentrum zu arbeiten. Ziel ist es, gemeinschaftlich das Geschäftskonzept der Start-ups weiterzuentwickeln. Neben einem Coaching durch Experten von Merck unterschiedlichster Funktionen (u.a. Patente, Legal) sowie einem kostenfreiem Zugang zu Räumlichkeiten und einer „Innovation WG“ in Darmstadt erhalten die ausgewählten Teams 25.000 Euro Startkapital. Merck erhält dafür eine stille Beteiligung am Start-up.

Auch die Software AG bietet die Möglichkeit, einer privilegierten Partnerschaft für Gründungsunternehmen. Für Unternehmerteams mit einer neuen Geschäftsidee aus dem B2B-Sektor bietet sich die Software AG als verlässlicher Partner an, der die Gründerteams als „Technologiepate“ begleitet und dabei nicht nur Software bereitstellt. Das Programm besteht im Kern aus einer Technologiepartnerschaft, die die kostenfreie Nutzung der Produkte der Software AG zur Umsetzung der eigenen Ideen ermöglicht. Darüber hinaus hilft die Software AG den Gründern beim Marktzugang und bietet besonders interessanten Start-ups eine finanzielle Beteiligung an.

Merck Accelerator: https://accelerator.merck.de
Software AG: http://www.softwareag.com/startup/

(Quelle)

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