SwissUpStart Challenge verhilft zum Senkrechtstart

Mit dem Förderprogramm “SwissUpStart Challenge” unterstützen die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), der Kanton Aargau und UBS gründungswillige Personen und Jungunternehmen auf ihrem Weg zum Erfolg. Der Förderwettbewerb befähigt die Teilnehmenden, ihre Geschäftsideen in einem kompetitiven Umfeld erfolgreich zu entwickeln, zu präsentieren und im Idealfall in ein erfolgreiches Unternehmen zu überführen.

Hierzu bietet die FHNW den Wettbewerbsteilnehmenden ein kostenloses integriertes Betreuungsangebot, das laufend weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst wird. Das Betreuungskonzept orientiert sich dabei an den drei Phasen des Wettbewerbs: In der ersten Phase formulieren die Teilnehmenden ihre Geschäftsidee und präsentieren diese anschliessend einer internen Jury. In Phase zwei entwickeln sie für ihre Geschäftsidee einen professionellen Businessplan, den sie wiederum der internen Jury präsentieren. Teilnehmende, die beide Selektionen überstanden haben, kommen in die dritte Phase, in der sie eine Unternehmenspräsentation ausarbeiten. Bewertet wird diese dann während der Final-Präsentation von einer externen Jury.Am 18. Juni war es wieder so weit. Die Sieger wurden im Campussaal der FHNW in Brugg-Windisch ausgezeichnet. In der Kategorie Wirtschaft gewann das Unternehmen Cubed aus Ipsach (BE) und in der Kategorie Technik machte die AquAero GmbH aus Windisch (AG) das Rennen.

Revolutionäre Aargauer Innovation
Hinter der AquAero GmbH steckt ein vierköpfiges Gründer- und Forscherteam, das die Geschäftsidee verfolgt, auf effiziente und ressourcenschonende Weise Wasser aus der Luft zu gewinnen. Ein mobiler, in einen 12-Meter-Schiffscontainer verbauter Luftbrunnen soll die Atmosphäre als unerschöpfliche Ressource für die Trinkwasserversorgung nutzbar machen. Die von dem Jungunternehmen angestrebte Lösung weist gegenüber herkömmlichen Systemen mehrere Vorteile auf. AquAero setzt ein Trocknungsmittel ein, um pro Tag 5’000 bis 10’000 Liter Wasser aus der Luft zu gewinnen. Die Innovation sollte sich bereits bei einer sehr geringen Luftfeuchtigkeit ab 15 Prozent und ohne Verschmutzungsgefahr betreiben lassen. In einer ersten Phase wird ein Dieselaggregat die benötigte Energie bereitstellen. Später beabsichtigen die Jungunternehmer Solarstrom und -wärme als Energiequelle einzusetzen.

Challenge accepted!
Die nächste SwissUpStart Challenge startet im Oktober 2015. Start-ups können sich bereits jetzt für das Programm 2015/2016 bewerben. Informationen finden Sie unter: www.sechallenge.ch

(Quelle: www.ifj.ch/news)

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