Forscher des KIT haben ein Verfahren entwickelt, das Stahlbolzen widerstandsfähiger gegen Reibung macht – das Vorbild kommt aus der Natur

Reibung und Verschleiß sind zwei der größten Herausforderungen in Systemen, in denen Einzelteile aufeinander treffen. Die Lebensdauer von Hüftprothesen, Computer-Festplatten oder Smartphones könnte durch geeignete Oberflächen deutlich verlängert werden. Zusammen mit Michael Schäfer hat Christian Greiner vom Institut für Angewandte Materialien ein Verfahren entwickelt, mit dem er die schuppige Struktur von Reptilien auf Bauteile elektromechanischer Systeme übertragen kann. Im nicht-geölten Zustand konnten die Schuppen die Reibung um mehr als 40 Prozent reduzieren.

Ansprechpartner: Sarah Werner
Volontärin
Tel.: +49 721 608-48120

Presseveröffentlichung vom: 06.08.2015

Quelle

Dielektrische Elastomere reduzieren Schwingungen
Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung im Programm “KMU-innovativ: Produktionsforschung”

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