Kleinste Bewegungen hauchen digitalen Abbildern Leben ein

Unser Weichgewebe (auch als Fett und Muskeln bekannt) deformiert sich, zittert und schwingt, wenn wir uns bewegen. Auch wenn uns das nicht gefällt, lassen uns erst diese kleinen Bewegungen realistisch erscheinen. Digitale Ebenbilder verfügen normalerweise nicht über solche Feinheiten, sie brauchen deshalb zeitaufwändige Nachbearbeitung, um glaubwürdig zu erscheinen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme sind jetzt in der Lage, Menschen so detailliert zu digitalisieren, dass daraus digitale Abbilder mit natürlich und lebendig anmutenden Bewegungen entstehen. Das Aufnahmesystem digitalisiert dreidimensionale Körper 60 mal pro Sekunde mit 150.000 3D-Punkten und verfügt über eine intelligente Software zur Nachbearbeitung. Es ist damit der erste 4D-Ganzkörperscanner.

Ansprechpartner:
MPI IS Tübingen – Dr. Michael J. Black
Spemannstr. 41
72076 Tübingen
Tel. +49 7071 601-1801
black@is.mpg.de

Presseveröffentlichung vom 09.08.2015

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