Neue Strahlungsquelle für die dreidimensionale Aufnahme von Weichteilstrukturen

Ein neues Verfahren, um mit Hilfe von lasererzeugter Röntgenstrahlung feinste Strukturen im Körper eines Lebewesens dreidimensional aufzunehmen, haben Physiker der Ludwig-Maximilians-Universität, des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik und der TU München entwickelt. Bislang wird eine vergleichbare Strahlung in kilometergroßen Ringbeschleunigern erzeugt. Das hier verwendete lasergetriebene System in Kombination mit der Phasenkontrast-Röntgentomographie beansprucht gerade mal ein Universitätslabor. In künftigen medizinischen Anwendungen könnte das neue Bildgebungsverfahren damit kostengünstiger und platzsparender als heutige Technologien sein.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Stefan Karsch
Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität München
Am Coulombwall 1, 85748 Garching
Tel. +49 (89) 32905-242
stefan.karsch@mpq.mpg.de

Presseveröffentlichung vom 14.08.2015

Quelle

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