Neue Optimierungsmöglichkeit für Hybride Solarzellen

Anders als erwartet, entspricht der Übergang zwischen der organischen leitfähigen Kontaktschicht aus PEDOT:PSS und dem Silizium-Absorbermaterial nicht einem Metall-Halbleiter-Kontakt (Schottky-Kontakt), sondern einem pn-Übergang zwischen zwei Halbleitermaterialien. Diese Erkenntnis könnte neue Wege aufzeigen, hybride Solarzellen zu optimieren. Der Befund ist überraschend, denn n-Silizium ist ein typischer Halbleiter, während PEDOT:PSS üblicherweise als metallisch leitend beschrieben wird. Bislang wurde deshalb angenommen, dass zwischen diesen beiden Materialien ein typischer Metall-Halbleiter-Kontakt besteht, der durch die Schottky-Gleichung beschrieben werden kann.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Silke Christiansen
Institut Nanoarchitekturen für die Energieumwandlung
Tel. +49 (179) 6894182
silke.christiansen@helmholtz-berlin.de

Presseveröffentlichung vom 17.08.2015

Quelle

Neue Strahlungsquelle für die dreidimensionale Aufnahme von Weichteilstrukturen
Exoskelett als Gehhilfe – gesteuert durch Gedankenkraft

Ähnliche Beiträge

Menu