Neues Verfahren zur Lastüberwachung

Systeme zur Lastüberwachung messen Schwingungen des Materials. Anhand der Schwingungen ist eine Rekonstruktion des Ortes und der Intensität eines Aufpralls möglich. Folgeschäden bis hin zu einem Materialversagen können dadurch vorausgesagt und verhindert werden. Das Überwachungssystem nutzt ein neues Berechnungsverfahren und hat Algorithmen aus der Mathematik auf das Problem der Kraftrekonstruktion angewandt. Die Methode ist bisherigen Methoden in mehreren Bereichen überlegen. „Bei anderen Verfahren muss der Ort des Aufpralls für die Kraftrekonstruktion bekannt sein“, sagt Daniel Ginsberg, Doktorand an der Universität Siegen. Seine Berechnungen hingegen offenbaren den Ort des Aufpralls, sind genauer, zuverlässiger und benötigen hierfür eine geringere Anzahl an Sensoren.

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Claus-Peter Fritzen
Universität Siegen, Fakultät IV, Department Maschinenbau, Arbeitsgruppe Technische Mechanik
Paul-Bonatz-Str. 9-11
57076 Siegen
Tel. +49 (0271) 740-4621
claus-peter.fritzen@uni-siegen.de

Presseveröffentlichung vom 21.08.2015

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