Gedruckte Blutgefäße für ein Vollhautmodell

Das europäische Forschungsprojekt ArtiVasc 3D hat sich zum Ziel gesetzt, durch die Entwicklung künstlicher Blutgefäße die In-vitro-Kultivierung komplexer Gewebe zu ermöglichen. Bisher ist es nur möglich, die oberen Schichten der Haut mit einer Gesamtdicke von bis zu 200 Mikrometern außerhalb des menschlichen Körpers zu kultivieren. Will man das ebenfalls zum Hautsystem gehörige, mehrere Millimeter dicke Unterhautzellgewebe mitzüchten, sind versorgende Blutgefäße zwingend notwendig. Eine der größten Herausforderungen war es dabei, das richtige Material für die Herstellung der künstlichen Blutgefäße zu entwickeln. Die richtigen mechanischen Eigenschaften und volle Biokompatibilität sowie die Prozessierbarkeit sind Grundvoraussetzungen für den Einsatz im menschlichen Körper.

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Nadine Nottrodt
Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
Steinbachstr. 15
52074 Aachen
Tel. +49 (241) 8906-605

Presseveröffentlichung vom 28.08.2015

Quelle

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