Funktionelle Elektrostimulation gegen Wirbelsäulenverkrümmung

Neuere Untersuchungen legen nahe, dass Wirbelsäulenverkrümmungen auf eine Erkrankung des zentralen Nervensystems zurückzuführen sind. In diesen Fällen funktioniert die Übertragung der Nervenimpulse zu den zuständigen Muskeln nur auf einer Rückenseite. Während auf der gesunden Seite die Muskeln ziehen, fehlt auf der kranken Seite der Impuls zum Gegenzug. Ein neu entwickeltes Implantat soll Abhilfe schaffen. Es gibt Impulse ab, und zwar in einem Muster aus aktiven Phasen und Pausen, das der Arzt fortlaufend auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abstimmt. Sie sollen die tief liegenden Muskeln entlang der Wirbel anregen und so den Gegenzug aufbauen, der ein symmetrisches Wachstum ermöglicht.

Ansprechpartner:
Dipl.-Medienwissenschaftler Romy Zschiedrich
Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS
Maria-Reiche-Str. 2
01109 Dresden
Tel. +49 351 8823-233

Presseveröffentlichung vom 01.09.2015

Quelle

 

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