Permanentmagnete ganzheitlich recyclen

Die leistungsstärksten Permanentmagnete basieren auf Neodym, Eisen und Bor. Auch Dysprosium ist oftmals enthalten. Das Problem: Während Eisen und Bor gut verfügbar sind, ist die Versorgung mit Neodym und Dysprosium kritisch. Denn diese Seltenen Erden werden unter schwierigen Bedingungen und mit viel Energieaufwand gewonnen. Forscher versuchen daher, Magnete zu recyclen. Bislang bedeutet dies, die einzelnen Seltenen Erden aus dem Magneten wieder herauszuziehen. Das ist jedoch sehr aufwändig und kostenintensiv. Einen anderen Ansatz verfolgen Wissenschaftler der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS in Alzenau und Hanau des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC. Statt jede Seltene Erde einzeln wiederzugewinnen, wird in wenigen Schritten der komplette Werkstoff recycled, also der gesamte Magnet.

Ansprechpartner:
Dr. Eva Bertrand
Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Brentanostraße 2
63755 Alzenau, Deutschland
Tel. +49 6023-32039-866

Presseveröffentlichung vom 01.09.2015

Quelle

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