Gründer gesucht: Wettbewerb START-UP für Hochschul-Ausgründungen geht in die zweite Runde

Die Landesregierung möchte mehr junge Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler motivieren, den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit zu wagen. Im Programm “START-UP-Hochschul-Ausgründungen”, das aus zwei Förderphasen besteht, können sich Gründungsinteressierte für eine Förderung bewerben.

Für die erste Förderphase von der Idee bis zur Gründung stellt das Wissenschaftsministerium aus Landes- und EU-Mitteln bis zu 4,6 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. In der ersten Ausschreibungsrunde des Wettbewerbs haben sich 14 Gründerteams für eine Unterstützung beworben. Acht Teams werden mit einer Gesamtsumme von fast 2 Millionen Euro gefördert und können ab Dezember mit den ersten Arbeiten für eine Ausgründung, wie etwa der Erstellung eines Business-Plans, beginnen.

Gleichzeitig startet die zweite Runde des Förderwettbewerbs. Gründungsinteressierte können ab sofort bis 30. November 2015 ihre Anträge für die zweite Ausschreibungsrunde einreichen.

Gefördert werden Vorhaben, die auf technologischen, betriebswirtschaftlichen oder sozialen Innovationen, aber auch auf wissensintensiven Dienstleistungen basieren. Mit Hilfe der Förderung können Forschungsergebnisse und Know-how zu einem Geschäftskonzept weiterentwickelt und durch die Gründung eines eigenen Unternehmens wirtschaftlich umgesetzt werden.

Ein unabhängiges Gutachtergremium schlägt auf Grundlage der Antragsunterlagen und gegebenenfalls einer Präsentation des Vorhabens eine Auswahl von förderungswürdigen Projekten für das Bewilligungsverfahren vor. Die Bewilligung wird von der Bezirksregierung Düsseldorf durchgeführt. Die Antragsunterlagen und Förderbekanntmachung sowie Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu Informationsveranstaltungen finden Sie unter www.efre.nrw.de und www.ptj.de/hochschulausgruendung.

Ansprechpartnerin beim Projektträger Jülich für weitere Informationen:
Dr. Gisela Kiratli
Tel.: 02461 61-5789, E-Mail: g.kiratli@fz-juelich.de
www.ptj.de/hochschulausgruendung

Das Programm ist Teil der Initiative “HochschulStart-up.NRW”, die den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft beschleunigen soll. Dafür stellen die Ministerien für Wissenschaft und Wirtschaft sowie der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bis 2020 insgesamt fast 70 Millionen Euro zur Verfügung.

(Quelle)

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