Künstliches Material zeigt Phänomene eines Phasenübergangs

Ein künstliches Material aus einer Milliarde Nanomagneten nimmt je nach Temperatur verschiedene Aggregatzustände ein. Ähnlich wie die Übergänge zwischen Dampf, Wasser und Eis zeigt auch das sogenannte Metamaterial Phasenübergänge. Damit ließe sich dieses Material aus Nano-Magneten womöglich für elektronische Anwendungen der Zukunft – beispielsweise zur effizienteren Informationsübertragung – weiterentwickeln. Der große Vorteil des künstlichen Metamaterials ist, dass es sich beinahe beliebig maßschneidern lässt. Während sich die einzelnen Atome in einem natürlichen Material nicht in diesem großen Stil punktgenau neu anordnen lassen, ist dies mit den Nano-Magneten möglich. Im nächsten Schritt könnten die Forschenden Einfluss auf diese magnetischen Phasenübergänge nehmen, indem sie die Größe, Form und Anordnung der Nanomagnete verändern. Dies ermöglicht die Erschaffung neuer Materiezustände, die auch zu interessanten Anwendungen führen könnten.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Laura Heyderman
Labor für Mikro- und Nanotechnologie
Paul Scherrer Institut
Tel. +41 56 310 2613
laura.heyderman@psi.ch

Presseveröffentlichung vom 21.09.2015

Quelle

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