Dank optimaler Losgröße können Schmiedeunternehmen Kosten sparen

Schmiedeunternehmen können ihre Produktionskosten senken, wenn sie die Losgröße richtig wählen – also die Anzahl der Bauteile, die sie in einem Durchgang fertigen. Von dieser Zahl hängen nicht nur die Lager- und Rüstkosten ab, sondern auch der Verschleiß der Werkzeuge. Vor jedem Schmiedezyklus wird das Werkzeug erwärmt, anschließend kühlt es wieder ab. Diese thermische Belastung sorgt ebenso für Verschleiß wie die mechanische Belastung, wenn der heiße Stahl unter sehr hohen Kräften in Form gepresst wird. Kapitalbindung, Lagerkosten und Rüstzeiten sind ebenfalls wichtige Einflussgrößen – die optimale Losgröße ist daher nicht leicht zu bestimmen. Wissenschaftler aus Hannover wollen dies in einem neuen Forschungsprojekt dennoch versuchen – und dabei erstmals den Werkzeugverschleiß einbeziehen. In Schmiedeexperimenten wollen die Forscher zunächst herausfinden, wie genau sich die Losgröße auf den Verschleiß auswirkt. Im nächsten Schritt entwickeln sie einen Softwaredemonstrator, der die optimale Losgröße ermitteln und dabei alle Faktoren berücksichtigen soll.

Ansprechpartner:
Johannes Richter
Projektingenieur
Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH)
Hollerithallee 6
30419 Hannover
Tel. +49 511 279 76-333
richter@iph-hannover.de

Presseveröffentlichung vom 24.09.2015

Quelle

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