Effizientere Brennstoffzellen durch getrennte Wege von Wasser und Gas

In kommerziell erhältlichen Brennstoffzellen sind die Kohlefasern der Gasdiffusionsschicht in der Regel gleichmässig mit einem wasserabweisenden Kunststoff beschichtet, der den Abfluss des bei der Reaktion entstehenden Wassers erleichtern soll. Das Wasser verteilt sich hier aber willkürlich im Material, und die für den Gasfluss frei bleibenden Poren bilden gewundene Pfade. Die Gase gelangen deshalb nur langsam an die Elektroden, was die Leistung der Brennstoffzellen reduziert. Die neue Lösung behebt das Problem, indem es getrennte „Abflusskanäle“ schafft, in denen sich praktisch alles Wasser konzentriert. In den restlichen, trockenen Kanälen können die Gase dann schneller fliessen. Die PSI-Forschenden haben diese Idee zum ersten Mal in einem Verfahren umgesetzt, das sich für die Massenproduktion eignet.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Th. J. Schmidt
Electrochemistry Laboratory
Paul Scherrer Institut
5232 Villigen-PSI, Switzerland
Tel. +41 56 310 57 65
thomasjustus.schmidt@psi.ch

Presseveröffentlichung vom 23.09.2015

Quelle

Photonische Sensoren für berührungsfreie Touchscreens
Neues Leitbild für eine regionale Innovationspolitik

Ähnliche Beiträge

Menü