Magnetresonanztomographie-Technik kann Luftzüge in der Lunge sichtbar machen

Mit Hilfe von Wasserstoffatomen stellt die Magnetresonanztomographie (MRT) wasserhaltige Gewebe wie Organe, Knorpel und Gehirn dar. In der Medizinischen Hochschule Hannover können Forscher nun mittels MRT auch Luftströme in der Lunge sehen. Dafür setzen sie eine spezielle, europaweit einmalige Spule ins MRT ein, mit der sie natürlich vorkommendes Fluor (19F) sichtbar machen können. Der Proband atmet Luft ein, der ein fluorhaltiges Gas zugefügt wurde, das die Forscher im MRT verfolgen. So sehen sie, welche Lungenbereiche sich beim Einatmen mit Luft füllen. Die neue Methode könnte künftig auch in der Diagnostik eingesetzt werden.

Ansprechpartner:
PD Dr. Jens Vogel-Claussen
Leitender Oberarzt im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Medizinischen Hochschule Hannover
Tel. +49 0511 532-9817
Vogel-Claussen.Jens@mh-hannover.de

Presseveröffentlichung vom 24.09.2015

Quelle

 

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