Neuartiges Unterwasser-Roboter-System mit verteilten Sensoren

Das auf vier Jahre ausgelegte Forschungsprojekt MORPH startete im Februar 2012 und will die Wahrnehmung von Unterwasserwelten revolutionieren und möglichst wirklichkeitsgetreue, dreidimensionale Bilder erzeugen – auch unter schwierigsten Bedingungen wie in Riffen oder unter Felsvorsprüngen, bei plötzlich auftauchenden Hindernissen und reduzierter Sichtbarkeit. Dabei nutzen die Forscher ein neues, innovatives System: Kleine, verhältnismäßig günstige Roboter operieren gemeinsam als Flotte von drei bis sechs Einheiten und bilden so ein „MORPH Supra Vehicle“ mit komplementären Sensoren. Aufgabe des Teams um Professor Andreas Birk von der Jacobs University war es, Algorithmen für die dreidimensionale Wahrnehmung und Kartierung in dieser unstrukturierten Umgebung zu entwickeln. Diese Methode zur Erfassung, Verarbeitung und Darstellung von 2D- und 3D-Daten, bekannt auch als „Simultaneous Localization and Mapping (SLAM)“, erwies sich als sehr schnell und robust.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Andreas Birk
Professor of Electrical Engineering & Computer Science
Robotics Group
Campus Ring 1
28759 Bremen Germany
Tel. +49 421 200-3113
a.birk@jacobs-university.de

Presseveröffentlichung vom 30.09.2015

Quelle

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