Elektrochemisches Verfahren ändert Magnetismus in Ferromagneten reversibel

Mit einem chemischen Verfahren ist es Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gelungen, die magnetischen Eigenschaften von Ferromagneten zu steuern. Während physikalische Verfahren zwar die Ausrichtung des Magnetfeldes beeinflussen können, steuert das hier entwickelte chemische Verfahren den Magnetismus des Materials selbst. Das genutzte Prinzip ist dabei dem Konzept des Lithium-Ionen-Akkus ähnlich. Hervorzuheben ist, dass der jeweilige magnetische Zustand des Materials (magnetisch/nicht magnetisch) nicht volatil ist. Das heißt, der Zustand bleibt, im Gegensatz zu einer elektromagnetischen Spule, auch ohne Stromzufuhr und damit ohne kontinuierlichen Energieverbrauch aufrechterhalten.

Ansprechpartner:
Dr. Subho Dasgupta
Karlsruhe Institut of technology
Group Leader Printed Electronics
Research Unit: Nanostructured Materials
Tel. +49 721 608-23109
Subho.dasgupta@kit.edu

Presseveröffentlichung vom 12.10.2015

Quelle

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