Viele Kosmetikprodukte, wie Körperpeeling oder Zahncreme, enthalten kleinste Kunststoffteilchen, sogenannte Mikroplastikpartikel. Sie sorgen als “sanfte Abrasiva” dafür, abgestorbene Hautschuppen zu entfernen und die Durchblutung der Haut anzuregen, oder werden als Stabilisatoren eingesetzt – ihr Anteil an einem Produkt kann bis zu 90 Prozent betragen. Mikroplastikpartikel sind praktisch nicht biologisch abbaubar und mit einer Größe unter 5 Millimetern in der Regel zu klein, um von Kläranlagen effektiv entfernt werden zu können. Die Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle wollen deshalb Partikel aus Cellulose nutzen, die aus Buchenholzresten hergestellt wird und biologisch abbaubar ist. Wenn das gelingt, könnten sie dazu beitragen, die Umweltbelastungen durch Mikroplastikpartikel zu reduzieren.

Ansprechpartner:
Dr. Vanessa Sternitzke
Fraunhofer Institute for Mechanics of Materials IWM Halle
vanessa.sternitzke@iwmh.fraunhofer.de

Presseveröffentlichung vom 14.10.2015

Quelle

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