Neues Verfahren zur mikrobiellen Elektrosynthese von organischen Abfällen

Die mikrobielle Elektrosynthese ist ein Verfahren zur Umwandlung von organischen Materialien und CO2 in wertvolle Moleküle wie Methan und Acetate durch die Einspeisung von Strom, wobei auch Methansäure, Ethanol und andere Moleküle in kleineren Mengen produziert werden. Dies erfolgt durch eine Reaktion mit elektrosensitiven Mikroben, die sich an der Anode und Kathode der Zelle befinden. Das Innovative an diesem Verfahren ist die Nutzung von organischen Abfällen als Substrat. Bisher wurde hauptsächlich Wasser an der Anode eingesetzt, wie in einer Brennstoffzelle, wobei organische Abfälle einen höheren Energiegehalt aufweisen. Somit benötigt das Verfahren ungefähr dreimal weniger Strom, um die gleiche Menge Kraftstoff zu produzieren.

Ansprechpartner:
Théodore Bouchez
IRSTEA
National Research Institute of Science and Technology for Environment and Agriculture
Tel. +33 1 40 96 60 40
theodore.bouchez@cemagref.fr

Presseveröffentlichung vom 14.10.2015

Quelle

Kompensation von Verschleiß- und Materialermüdung durch Formgedächtnisaktoren
Big Data-Lösungen für die Arzneimittelentwicklung

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