Berliner Market-Intelligence Startup IPlytics schließt erfolgreiche Seed-Runde mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) ab

Das in Deutschland führende Startup für Markt- und Technologietrendanalyse hat in einer ersten Finanzierungsrunde ein 6-stelliges Seed-Investement mit dem High-Tech Gründerfonds abgeschlossen. IPlytics entwickelt eine SaaS-Lösung (IPlytics Platform), die verschiedene Datensätze zu relevanten Technologie- und Marktaktivitäten mit Hilfe von Big Data Algorithmen verknüpft, analysiert und visualisiert. Der Nutzer erhält somit aufklärende Einblicke bezüglich aktueller Ereignisse, auf dessen Basis relevante Investitionsentscheidungen gefällt werden können. Mit nur wenigen Klicks liefert IPlytics Platform Antworten auf kritische Fragen, wie: Wer ist Marktführer innerhalb bestimmter Industriesektoren? Wer hält Patentportfolios für relevante Technologien und welche Standardisierungsvorhaben gibt es? Wie entwickelt sich der Wettbewerb? Welche neuen Marktteilnehmer oder Startups drängen in mein Feld? Und welche Technologietrends werden sich langfristig durchsetzen?

Die IPlytics GmbH wurde als Spin-off der TU Berlin gegründet und ist seit Anfang des Jahres profitabel. „Die Entscheidung einen starken Investitionspartner mit ins Boot zu holen war der strategisch nächste Schritt, um sowohl die Produktentwicklung als auch die internationale Vertriebsstrategie auszubauen“, erklärt Dr. Tim Pohlmann, CEO und Gründer von IPlytics. In den USA wurde der Markt für entsprechende Lösungen längst erkannt. Das kalifornische Market-Intelligence Startup QUID hat erst kürzlich eine Finanzierungsrunde in Höhe von $39 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Das weltweite Marktpotenzial für wird auf rund $40 Milliarden Euro pro Jahr* geschätzt. „In einer zunehmend komplexeren Welt steigt die Nachfrage nach intelligenten Marktanalysetools stetig“, sagt Michael Wieser, Senior Investmentmanager beim HTGF. „IPlytics bietet Nutzern eine schnelle, effiziente und zuverlässige Software, welche bislang mühsame, langwierige und kostspielige Analysen ersetzt“. Die Verfügbarkeit von Informationen hat in den letzten Jahren stark zugenommen jedoch ist es zunehmend schwieriger, sinnvolle Schlüsse aus dem Datenüberfluss zu ziehen. In einem sich so schnell verändernden Umfeld müssen Unternehmen Geschäftsentscheidungen unmittelbar und kurzfristig treffen können. Pohlmann erklärt: „Wir verstehen uns nicht als Datenanbieter, sondern als Lieferant von entscheidungsrelevanten Analyseergebnissen. Der Zugriff auf Daten ist im Zeitalter von Google selbstverständlich. Worauf es wirklich ankommt, diese Informationen auf einen Blick nachzuvollziehen“.
Der Nutzer abonniert IPlytics Platform auf monatlicher Basis und kann mit seinem Browser auf die online-basierte Plattform zugreifen. Mit nur wenigen Klicks erhält er umfassende visuell aufbereitete Ergebnisse zu den neuesten Technologietrends und Unternehmensaktivitäten. IPlytics garantiert bei allen Analysen höchste Transparenz und Aktualität. Die zugrunde liegenden Datenquellen sind öffentlich zugänglich und werden in Echtzeit aktualisiert. Alle Ergebnisse beruhen auf wissenschaftlich validierten statistischen Methoden, die mit Hilfe intelligent verknüpfter Daten zu Patenten, Unternehmensaktivitäten und Technologiestandards berechnet werden. IPlytics kooperiert mit führenden wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen wie der Fraunhofer Gesellschaft, TU Berlin, Paristech oder Northwestern Chicago und gewährleistet so vertrauenswürdige und zuverlässige Ergebnisse.
Die strategische Entscheidung einer Zusammenarbeit mit dem HTGF ist für IPlytics dabei nicht nur finanziell, sondern stark inhaltlich getrieben. „Die verschiedenen Industrieunternehmen des Investmentfonds stellen zu einem großen Teil unsere Kernzielgruppe und somit potentielle Kunden dar“, so Pohlmann. IPlytics adressiert Unternehmen aus verschiedensten Wirtschaftszweigen, die von der Automobil- oder IKT- bis hin zur Biotech- Branche reichen.
Über IPlytics
IPlytics entwickelt ein online-basiertes Market Intelligence Tool: IPlytics Platform. Mit wenigen Klicks können Nutzer Trends zu Technologien über beispielsweise Patente, M&A Deals, Industrieallianzen oder Standards für relevante Märkte analysieren. Über intelligente Berechnungen und Visualisierungen verschafft IPlytics seinen Kunden einen 360 Grad Überblick auf aktuelle, weltweite Marktentwicklungen und ermöglicht ein langfristiges Monitoring von Technologietrends und Marktverschiebungen.
www.iplytics.com

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie- Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more
venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High- Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).
www.htgf.de

 

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