Bildgebendes CARS-Endoskop für die Anwendung in der Medizin

Die Behandlung von Tumoren am menschlichen Gehirn erfordert präzise mikrochirurgische Verfahren. Besonders die Unterscheidung von gesundem und krankhaftem Gewebe stellt Neurochirurgen vor eine große Herausforderung, da die Differenzierung nicht immer mit dem bloßen Auge möglich ist. Wissenschaftler, Ärzte und Entwickler erforschen jetzt ein neues Verfahren, das die Unterscheidung von Geweben auf molekularer Ebene erlaubt. Dieses soll in einem zweiten Schritt in ein Gerät überführt und in Kliniken eingesetzt werden. Dazu kombinieren die Partner moderne Lasertechnologien mit neuesten endoskopischen und mikrooptischen Systemen. Die Technologie bietet weitreichende Anwendungsmöglichkeiten in der medizinischen Grundlagendiagnostik, z.B. in der schnellen zellulären Differenzierung von Tumoren der Haut, Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen oder des Verdauungstraktes.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jürgen Popp
Leibniz-Institut für Photonische Technologien, Jena
Tel. +49 3641 206 300
juergen.popp@ipht-jena.de

Presseveröffentlichung vom 20.10.2015

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