Neue Methode zum Härten von Stahl für mechanisch und thermisch hoch beanspruchte Bauteile

Wissenschaftler am Engler-Bunte-Institut des KIT arbeiten an einem neuen Verfahren der Einsatzhärtung von Stahl, dem Niederdruck-Carbonitrieren: Bei Temperaturen zwischen 800 und 1050 Grad Celsius und Gesamtdrücken unter 50 Millibar wird die Randschicht der zu härtenden Bauteile gezielt mit Kohlenstoff und Stickstoff angereichert und anschließend durch Abschrecken gehärtet. Ziel des aktuellen Projekts unter Leitung von David Koch ist, gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie die Grundlagen des Niederdruck-Carbonitrierens zu erarbeiten und dieses zur Großserienreife zu entwickeln. Das Niederdruck-Carbonitrieren mit Methylamin spart Zeit und Prozessgas. Die so gehärteten Stähle eignen sich für mechanisch und thermisch hoch beanspruchte Bauteile in energieeffizienten und emissionsarmen Motoren der Zukunft.

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Thomas Kolb
Engler-Bunte-Institut, Bereich Chemische Energieträger – Brennstofftechnologie
Karlsruher Institut für Technologie
Engler-Bunte-Ring 3
D-76131 Karlsruhe
Tel. +49 721 608 – 42561
Thomas.Kolb@kit.edu

Presseveröffentlichung vom 22.10.2015

Quelle

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