Dreidimensionaler Schablonendruck am Fraunhofer IFAM Dresden

Im Unterschied zum Siebdruck werden beim Schablonendruck statt des Drucksiebes strukturierte Metallfolien zur Bauteilgenerierung genutzt. Vorteile des 3D-Schablonendruckes gegenüber dem 3D-Siebdruck liegen in der potentiell besseren Oberflächengüte und einer erhöhten Schichtdicke. Mit der bisher erreichten Lagendicke von über 200 µm kann die bereits sehr hohe Baurate des 3D-Siebdrucks von 120 cm³/h auf über 1500 cm³/h gesteigert werden. Weiterhin erlaubt das Verfahren die Herstellung von Brücken von über 2-3 mm, ohne die bei Pulverbettverfahren übliche Stützstruktur, sodass bisher nicht vorstellbare Bauteile realisiert werden können.

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Burghardt Klöden
Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM
Winterbergstraße 28
01277 Dresden
Tel. +49 351 2537-384

Presseveröffentlichung vom 29.10.2015

Quelle

Kopf oder Bauch – wie entscheiden wir?
Neues Reaktorkonzept soll Energieverbrauch für katalytische Reaktionen drastisch senken

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