Forschungsprojekt beleuchtet Korruption bei der FIFA

Die Untersuchungen im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie an der Hochschule Heilbronn zeigen, dass es sich um ein strukturelles Problem der Vergabepraxis und der Beziehungen der beteiligten Akteure handelt. Das Verhältnis der FIFA zu ihrer Basis lässt sich ökonomisch als Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehung beschreiben. Aufgabe der FIFA als Auftragnehmer ist es, die Interessen aller Mitglieder und damit letztlich der Spielerinnen und Spieler sowie ihrer Fans zu vertreten. Von der Basis ist sie aber durch ihre Verbandsstruktur weitestgehend entrückt und damit auch der Kontrolle und möglicher Sanktionen durch diese. Die These der Wissenschaftler ist, dass das Problem sich nicht von innen heraus oder durch die Einrichtung von Kontrollgremien lösen lässt.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Sebastian Kaiser
Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau – Reinhold-Würth-Hochschule
Daimlerstr. 35
74653 Künzelsau
Tel. +49 7940-1306-245,
sebastian.kaiser@hs-heilbronn.de

Presseveröffentlichung vom 29.10.2015

Quelle

 

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