Intelligente Verbundwerkstoffe durch Sensoren

Wissenschaftler aus Dresden haben Sensoren entwickelt, die in Form von Fäden in den Verbundwerkstoffe eingearbeitet und danach zu sensorischen Netzwerken verschaltet werden. Damit ist eine hundertprozentige Überwachung der Composite-Bauteile möglich. Die Sensoren erlauben die präzise Lokalisierung aller strukturkritischen Veränderungen. So können potenzielle Schadstellen frühzeitig erkannt und aufwendige Folgereparaturkosten vermieden werden. Mit den textilbasierten Sensoren wird mittelfristig eine Überdimensionierung der Bauteile aus Sicherheitsgründen unnötig. Das spart neben Ressourcen auch Energie und senkt die CO2-Emissionen bei der Produktion der Bauteile. Die Ergebnisse des IGF-Projekts sind auf dem Weg in die industrielle Praxis. Für ihre Verdienste wurden die Wissenschaftler von der AiF im Rahmen der Veranstaltung „FORSCHER Mittelstand“ am 4. November 2015 in Berlin mit dem Otto von Guericke-Preis 2015 ausgezeichnet.

Ansprechpartner:
Prof. Chokri Cherif
Deutsches Zentrum Textilbeton
Freiberger Str. 37
01067 Dresden
Tel. +49 351 40470-410
info@textilbetonzentrum.de

Presseveröffentlichung vom 05.11.2015

Quelle

Sharing Economy noch nicht in den Unternehmen angekommen
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