Neue maßgeschneiderte molekulare Katalysatoren verbinden CO2 und H2

Neue maßgeschneiderte molekulare Katalysatoren sind nicht nur in der Lage, CO2 und H2 miteinander zu verbinden, sondern gleichzeitig an weitere Reaktionspartner anzudocken. Als einziges Nebenprodukt wird Wasser gebildet, wodurch dem Kohlendioxid der Sauerstoff entzogen wird, sodass neue Verknüpfungen am Kohlenstoff möglich sind. Auf diese Weise können organische Säuren, Alkohole oder Amine hergestellt werden, in denen kontrolliert eine Kohlenstoffeinheit auf Basis von CO2 eingebaut wird. Diese Nutzung von Kohlendioxid und Wasserstoff als so genannter C1-Baustein eröffnet völlig neue Synthesewege für diese wichtigen Substanzklassen. Sie können helfen, teure und potenziell gefährliche Reagenzien zu vermeiden, alternative Kohlenstoffquellen zu erschließen und erneuerbare Energien für chemische Produktionsprozesse nutzbar zu machen. Mit diesen Ergebnissen werden die Weichen für eine Nutzung erneuerbarer Energien in chemischen Produktionsprozessen gestellt.

Ansprechpartner:
Prof. Walter Leitner
Lehrstuhl für Technische Chemie und Petrolchemie
Institut für Technische Chemie und Makromolekulare Chemie (ITMC)
RWTH Aachen
Worringerweg 1
52074 Aachen
Germany
Tel. +49-241 80 264 80
leitner@itmc.rwth-aachen.de

Presseveröffentlichung vom 06.11.2015

Quelle

Rückstandslose Entfernung von Plaque auf Zahnimplantaten
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