Mit LENAH zur Optimierung von Rotorblättern für Windenergieanlagen

Mit insgesamt 2,4 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt LENAH, das die Lebensdauer und den Leichtbau von Rotorblättern für Windenergieanlagen optimieren soll. Der Fokus des geförderten Projekts liegt auf der Entwicklung von nanopartikel-modifizierten Kunststoffen zur Lebensdauererhöhung sowie von hybriden Werkstoffen zur Leichtbauoptimierung. Nanopartikel können sowohl die Eigenschaften des glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK) selbst als auch die der Klebstoffe, die zur Verbindung von Ober- und Unterschale des Blattes verwendet werden, stark verbessern. Neue Hybridwerkstoffe können in den am höchsten belasteten Bereichen eingesetzt werden. So werden beispielsweise Glasfasern durch besonders steife und feste Kohlenstofffasern ergänzt oder Schichten von GFK und Edelstahl miteinander kombiniert. Im Bereich der Windenergie ist es notwendig, den Ertrag je Anlage zu erhöhen. Dies geschieht beispielsweise durch eine Vergrößerung des Rotordurchmessers.

Ansprechpartner:
Dr. ir. Eelco Jansen
Institut für Statik und Dynamik der Leibniz Universität Hannover
Tel. +49 511 762 17425
e.jansen@isd.uni-hannover.de

Presseveröffentlichung vom 13.11.2015

Quelle

Partikelabscheider hilft Grenzwerte für Staubpartikel einzuhalten
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