Nanotechnologie für die Chips von übermorgen

Einem österreichisch-schweizerischen Forschungsteam gelang es, einen Transistor zu entwickeln, der auf grundlegend andere Weise funktioniert und nur aus einem einzigen Molekül besteht. Statt drei Elektroden, wie bei einem gewöhnlichen Transistor, benötigt dieses Schalter-Molekül bloß zwei Elektroden. Der neue Nano-Schalter wurde nun im Fachjournal „Nature Nanotechnology“ präsentiert. Noch ist die verwendete Technologie zu aufwändig, um sie in Massenproduktion für kommerzielle Computerchips einzusetzen. Die Experimente fanden deshalb bei tiefen Temperaturen und im Ultrahochvakuum statt. Allerdings arbeitet man bei IBM bereits an Konzepten, um mehrere solche Moleküle in Nanoporen auf einem Silizium-Chip aufzubringen, sodass diese unter gewöhnlichen Umgebungsbedingungen, bei Raumtemperatur, funktionieren.

Ansprechpartner:
Dr. Robert Stadler
Institut für Theoretische Physik der Technischen Universität Wien
Wiedner Hauptstraße 8-10
Tel. +43 1 58801 13651
robert.stadler@tuwien.ac.at
Presseveröffentlichung vom 16.11.2015

Quelle

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