Modell zur Dynamik des Aufbaus und Abbaus von Stress entwickelt

Stress ist ein sehr weit verbreitetes und damit viel beachtetes Phänomen. Vor diesem Hintergrund wollen Mainzer Wissenschaftler im Rahmen einer Forschungsarbeit die Ursachen von Stress und seine Auswirkungen auf einen Menschen und dessen soziales Umfeld besser konzeptionell darstellen. In seiner theoretischen Untersuchung gehen sie davon aus, dass Stress nicht über Nacht entsteht, sondern sich nur langsam aufbaut. Der langsame Anstieg von Stress impliziert, dass ein Mensch über relativ lange Zeit viel ertragen kann. Stress und die damit verbundenen Symptome zeigen sich erst langsam, die Auswirkungen von Stress häufen sich aber kontinuierlich an. Werden ausgleichende Tätigkeiten zu lange vernachlässigt oder steigt das Stressniveau trotz Stressbewältigungsversuchen zu stark an, kann es zu emotionalen Ausbrüchen kommen. In Übereinstimmung mit modernen Aggressionsmodellen in der Psychologie entwickeln die Wissenschaftler ein Modell, das es erlaubt, die Wahrscheinlichkeit von solchen Ausbrüchen auf Persönlichkeitseigenschaften von Personen und deren soziales und berufliches Umfeld zurückzuführen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Klaus Wälde
Fachbereich 03 – Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-20143
klaus.waelde@uni-mainz.de

Presseveröffentlichung vom 17.11.2015

Quelle

Studie der FfE zum Projekt Sun2Car@GAP veröffentlicht
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