Energieautarke RFID-Transponder

Für Logistikunternehmen ist eine lückenlose Überwachung des Warenzustands sehr wichtig, denn die Güter sind während der so genannten “TUL-Prozesse” (Transport, Umschlag und Lagerung) unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt. Eine solche kontinuierliche Kontrolle der Waren entlang der gesamten Logistikkette ist jedoch extrem teuer und wird daher zum jetzigen Zeitpunkt nur in Ausnahmefällen umgesetzt. Bislang gibt es kein Verfahren, das in großem Maßstab wirtschaftlich anwendbar ist. Wissenschaftler haben nun eine Lösung für dieses Problem der Logistikbranche gefunden. Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen und Dipl.-Logistiker Tim Siebels ist es gelungen, ein energieautarkes multisensorisches Sender-Empfänger-System auf Basis elektromagnetischer Wellen zu entwickeln. Ein so genannter RFID-Transponder erfasst relevante Parameter, die im Rahmen von TUL-Prozessen auftreten, während er sich gleichzeitig selbst mit Energie versorgt.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Claus C. Berg
Gesellschaft für Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (GVB) e.V.
Tel. + 49 9452 94 10 07
mail@gvb-ev.de

Presseveröffentlichung vom 25.11.2015

Quelle

Seehafen der Zukunft
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