Innere Uhr ist für Fitness verantwortlich

Forscher unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Ornithologie Seewiesen können belegen, dass ein Abweichen der inneren Uhr vom natürlichen 24-Stunden-Rhythmus einen direkten Einfluss auf die biologische Fitness hat. Alle Lebewesen haben eine innere Uhr, die Schlaf- und Wachphasen steuert und sich dabei vor allem an Tag und Nacht orientiert. Solche internen Taktgeber sind eine der wichtigsten Errungenschaften von Lebewesen auf der Erde und die Voraussetzung für eine Abstimmung der Lebensabläufe mit der Umwelt. Mäuse, deren innerer Rhythmus durch eine Genmutation verändert ist, haben weniger Nachkommen und eine geringere Lebenserwartung als ihre Artgenossen, die einem 24-Stunden-Tag folgen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Michaela Hau
Max-Planck-Institut für Ornithologie
Abteilung Evolutionäre Physiologie
Tel. +49 8157 932-273
mhau@orn.mpg.de

Presseveröffentlichung vom 29.12.2015

Quelle

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