Frühere Prognose der Wirksamkeit von HIV-Impfstoffen möglich

Die Suche nach einem wirksamen Impfstoff gegen das Immunschwächevirus HIV ist möglicherweise einen entscheidenden Schritt voran gekommen: Im Blut konnten Forscher an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum (UK) Essen erstmals eine kleine Population körpereigener Zellen auffindbar machen. Diese kommen normalerweise nur in den Lymphknoten vor, erkennen spezifisch HI-Viren und können entsprechende Botenstoffe aussenden. Die Zellen sind maßgeblich daran beteiligt, protektive Antikörperantworten auszulösen und so einen Schutz vor dem Virus aufbauen. Mit ihrer Hilfe könnte eine frühere Prognose möglich werden, wie wirksam im Test befindliche Impfstoffe sind.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Hendrik Streeck
Institut für HIV-Forschung der Medizinischen Fakultät
Adresse: Virchowstr. 171
D-45147 Essen
Tel. +49 201 723 4225
hstreeck@hivresearch.org

Presseveröffentlichung vom 13.01.2016

Quelle

 

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