Ganze Gebäude mobil 3D-kartieren

Gerade einmal zehn Minuten braucht der Doktorand am Institut für visuelles Computing für die Digitalisierung eines historischen Bauwerks wie des Hauptgebäudes. Die Software auf dem Gerät haben Schöps und seine Kollegen aus der Gruppe von Marc Pollefeys, Professor für Informatik, entwickelt. Dies im Rahmen des «Project Tango» von Google, bei dem 40 Hochschulen und Firmen mit dem Internetunternehmen zusammenarbeiten, darunter auch die ETH Zürich. Die Methode der ETH-Wissenschaftler funktioniert rein optisch. Sie basiert auf dem Vergleich mehrerer Bilder, welche eine Fischaugen-Kamera am Tablet aufgenommen hat, und verwendet das Prinzip der Triangulation, wie sie auch in der Vermessungstechnik angewandt wird. Die neue Software hat einige wesentliche Vorteile gegenüber bestehenden Methoden. Im Sommer 2016 will ein grosser Computerhersteller ein Smartphone mit der Google Tango-Technologieplattform auf den Markt bringen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Marc Pollefeys
Computer Vision and Geometry lab (CVG) – Institute of Visual Computing
Department of Computer Science – ETH Zurich
Universitätstrasse 6
CH-8092 Zurich, Switzerland
Tel: +41 44 632 31 05
marc.pollefeys@inf.ethz.ch

Presseveröffentlichung vom 13.01.2016

Quelle

 

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