Messtechnik zur Effizienzsteigerung von Schraubenverdichtern

Kernelemente eines Schraubenverdichters, der nach dem Verdrängungsprinzip arbeitet, sind zwei schraubenförmige Rotoren, die sich im Betrieb drehen und dabei durch ihre Schraubenform ineinander greifen. Zwischen ihnen und den Rotoren bilden sich Kammern, die sich bei der Drehung von der Saug- zur Druckseite der Maschine bewegen. Wissenschaftler der Hochschule Ostwestfalen-Lippe entwarfen eine kostengünstige Art, die Temperaturen im Inneren des Rotors bzw. der Maschine während des Betriebes bei voller Drehzahl und während des Ruhezustands zu messen. Mit Hilfe von Temperatursensoren, Messverstärkern sowie einem Mikrokontroller und einem WLAN-Modul konnte so ein fast vollständiges Temperaturbild aufgezeigt werden. Durch die gewonnenen Daten konnte die Ausdehnung der Schrauben exakter als bisher berechnet und der Optimalpunkt ermittelt werden, der schlussendlich dafür sorgte, dass der Abstand zwischen Gehäuse und Schrauben verringert werden konnte. Das Ergebnis soll künftig auch auf andere Kompressoren angewendet werden.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Joachim Dohmann
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Thermodynamik und Energietechnik
Liebigstraße 87
32657 Lemgo
Tel. +49 5261 702 5452
joachim.dohmann@hs-owl.de

Presseveröffentlichung vom 12.01.2016

Quelle

 

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