Neue hochfeste und defektresistente Gläser

Moderne Gläser finden sich heute als Schlüsselkomponente in nahezu allen Technologiefeldern – wenngleich oft kaum als solche wahrgenommen. Diese besondere Rolle beruht meist auf der optischen Transparenz sowie der Möglichkeit, Gläser praktisch universell in einer Vielzahl möglicher Formen herzustellen. Das derzeit größte Problem stellt jedoch die leichte Zerbrechlichkeit oder zumindest die Anfälligkeit gegen Beschädigungen dar, zum Beispiel durch Kratzen oder Herunterfallen. Diesen Nachteil zu überwinden, ist das Ziel des Schwerpunktprogramms. Im Forschungsnetzwerk werden dazu neben den klassischen anorganischen Oxidgläsern insbesondere metallische Gläser betrachtet. Damit konnten die Jenaer Materialforscher bereits deutlich defektresistentere Gläser mit einer höheren Kratzfestigkeit entwickeln, die beispielsweise für Touch-Displays geeignet sein könnten.

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing Lothar Wondraczek
Otto-Schott-Institut für Materialforschung der Universität Jena
Fraunhoferstr. 6
07743 Jena
Tel. +49 3641 948500
lothar.wondraczek@uni-jena.de

Presseveröffentlichung vom 19.01.2016

Quelle

Automatisierter Journalismus
Neuartige Messung von pH-Werten

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