Neues Konzept für die Herstellung von Nanostrukturen

Intensive Lichtpulse können transparentes Material in ein Plasma verwandeln, das Lichtenergie anschließend effizient einfängt. Wissenschaftler aus Rostock und Berlin konnten diesen Prozess nun extrem präzise kontrollieren. Sie verwendeten dazu einen Trick, der medizinische Methoden und die Herstellung von Nanomaterialien wesentlich vereinfachen könnte. Das neuartige Konzept der Zündung einer Ionisationslawine durch XUV Licht macht es möglich, die Starkfeldionisation von Nanoteilchen und Feststoffen räumlich und zeitlich extrem genau zu kontrollieren. Die Zündungsidee eröffnet einen Weg, die Ionisation von Nanoteilchen zu verfolgen und einzustellen, und zwar auf der Zeitspanne von Attosekunden – einer unvorstellbar kurzen Zeit. Die Wissenschaftler erwarten, dass die Zündungsmethode in vielen transparenten Materialien funktioniert, also beispielsweise auch in Glas oder Plastik. Das macht dieses Konzept für die Herstellung von Nanostrukturen interessant.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Thomas Fennel
Arbeitsgruppe „Theoretische Clusterphysik und Nanophotonik“
Institut für Physik, Universität Rostock
Albert-Einstein-Str. 23
18059 Rostock
Tel. +49 381 498 6815
thomas.fennel@uni-rostock.de

Presseveröffentlichung vom 21.01.2016

Quelle

 

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