Polyimid erstmals als kantige Partikel

Polyimide widerstehen extremer Hitze und chemisch aggressiven Lösungsmitteln und haben dabei eine deutlich geringere Dichte als Metalle. Daher setzt man sie in der Industrie gerne ein, etwa als Isolierschicht auf Leiterplatten oder in der Raumfahrt. Gerade ihre hohe Stabilität bewirkt allerdings, dass Polyimide sehr schwer zu verarbeiten sind. Weder durch Schmelzen noch durch Ätzen kann man sie in die richtige Form bringen. An der TU Wien wurde nun eine neue Synthesemethode entwickelt, die ganz neue Möglichkeiten für diese Materialklasse eröffnet: Durch einen technischen Trick konnten erstmals eckige Polyimid-Partikel hergestellt werden.

Ansprechpartner:
Dr. Miriam Unterlass
Institut für Materialchemie
Technische Universität Wien
Getreidemarkt 9
1060 Wien
Österreich
Tel. +43 1 58801 165206
miriam.unterlass@tuwien.ac.at

Presseveröffentlichung vom 19.01.2016

Quelle

 

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