Neues Andraht-System für Trolleybusse

Weltweit werden in 305 Städten, davon allein in Europa in 149 Städten, Trolleybuslinien betrieben. Leider sind in Deutschland von den 74 Städten, in denen Trolleybusse zum Einsatz kamen, nur noch 3 Städte übrig geblieben. Dafür gibt es viele Gründe. Einer davon ist, dass die Oberleitung bis heute durchgängig sein muss, weil die Trolleybusse die notwendige Energie unmittelbar aus der Oberleitung beziehen. Das macht die Busse jedoch unflexibel bei Störungen im Streckenverlauf, und die Oberleitung ist verhältnismäßig teuer. Trolleybusse könnten aber wie andere Elektrofahrzeuge auch mit Batteriespeichern ausgestattet werden. Dabei bräuchte die notwendige Batteriekapazität nur auf das Überbrücken kürzerer Distanzen ausgelegt zu werden. Deshalb wird an der Westsächsischen Hochschule Zwickau seit Januar 2014  ein automatisiertes Andrahtsystem entwickelt, das als wesentliche Voraussetzung für partielle Oberleitungen dringend benötigt wird. Im November 2015 konnte bei einer ersten Erprobung des neu entwickelten Systems die prinzipielle Eignung des gewählten Lösungsansatzes nachgewiesen werden.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Matthias Thein
Fakultät Kraftfahrzeugtechnik
Westsächsische Hochschule Zwickau
Tel. +49 375 536 3863
matthias.thein@fh-zwickau.de

Presseveröffentlichung vom 27.01.2016

Quelle

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