Neue Erkenntnisse zur Erregerabwehr

Wenn ein Fremdstoff in den Körper eindringt, werden Antikörper gebildet, die den Eindringling anhand eines bestimmten Stoffes – des Antigens – erkennen und bekämpfen. Während der Abwehrreaktion werden Gedächtniszellen gebildet. Diese sorgen dafür, dass bei einem erneuten Auftreten des Erregers schneller und stärker reagiert werden kann. Einer in „Science“ veröffentlichten Studie von Wissenschaftlern des Whitehead Institutes for Biomedical Research, Cambridge, USA, und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig zufolge ist es entgegen bisheriger Annahmen jedoch nicht so, dass ausschließlich nur Antikörper mit einem extrem passgenauen Schlüssel-Schloss-Prinzip für ein spezifisches Antigen gebildet werden. Langfristig könnten die Erkenntnisse bei der Entwicklung neuer Impfstoffe helfen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Michael Meyer-Hermann
Leiter der Abteilung „System-Immunologie“ am HZI
Tel. +49 531 6181 5400

Presseveröffentlichung vom 19.02.2016

Quelle

Extreme Miniaturisierung von Datenspeichern
Speichern und kontrolliertes Freisetzen von pharmazeutischen Stoffen im Körper möglich

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