Neue Erkenntnisse zur Herzinsuffizienz

Wissenschaftler der ETHZ haben in mehreren Mausmodellen einen neuen pharmazeutischen Therapieansatz gegen Herzinsuffizienz entwickelt. Damit sei es gelungen, die reduzierte Pumpleistung des kranken Herzens zu erhöhen, sowie das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Konkret haben die Forschenden in Mäusen ein Enzym (GRK2) gehemmt, welches in Herzen von Herzinsuffizienz-Patienten in erhöhten Konzentrationen vorkommt. Die Wissenschaftler benutzen dazu ein kleines Proteinbruchstück, welches sich an GRK2 anlagert. Das Peptid verhindert, dass das Enzym nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip an seine Rezeptoren binden und damit seine biochemische Funktion wahrnehmen kann.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Ursula Quitterer
Institut für Pharmazeutische Wissenschaften
ETH Zürich
Tel. +41 44 635 60 01
ursula.quitterer@pharma.ethz.ch

Presseveröffentlichung vom 19.02.2016

Quelle

 

Finanzierungsrunde: LUTZ | ABEL Mandantin wird Hauptinvestor bei Hemovent
Energiemanagement für Privathaushalte

Ähnliche Beiträge

Menu