Neue Methode verbessert die Diagnostik von Epilepsie-Patienten

Der Neuroradiologie des Inselspitals (Universitätsspital Bern) gelingt es in einem neuartigen Verfahren, pathologische elektrische Aktivität im Inneren des Gehirns sichtbar zu machen.  Dabei werden die elektrischen Felder nicht direkt gemessen, sondern indirekt durch ihren Effekt auf Magnetfelder. Während elektrische Felder im gesunden Gehirn allerdings zu schwach sind um eine messbare Störung des Magnetfeldes zu erzeugen, können die Neuroradiologen diese nun dort messen, wo sie kurzfristig stärker ausgeprägt sind: Bei Patienten mit Epilepsie. De Wissenschaftler nutzten die neue Methode in einer Pilotstudie mit acht Epilepsie-Patienten. Dabei fand man heraus, dass die neu entwickelte MR Sequenz Magnetfeldstörungen selbst in tiefen Regionen des Hirns sichtbar macht, welche ein sonst zum Einsatz kommendes Oberflächen-EEG nie erreicht.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Roland Wiest
Leitender Arzt, Universitätsinstitut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie, Inselspital
Tel. +41 31 632 36 73

Presseveröffentlichung vom 25.02.2016

Quelle

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