Knochen- und Hautverletzungen schneller heilen lassen

Die Vision von Biophysikern um Prof. Dr. Daniel Huster vom Institut für Medizinische Physik und Biophysik der Universität Leipzig ist es, den Einheilungsprozess von Haut- und Knochenimplantaten gezielt zu beschleunigen. Gelingen soll dies, indem Materialien entwickelt werden, die Zellen an den Rändern der Wunde dazu anregen, in den Bereich der Verletzung einzuwandern und schneller neues Gewebe aufzubauen. Dieses neue, vom Körper selbst gebildete Gewebe soll dann nach und nach das eingesetzte biologisch abbaubare Implantat ersetzen. Die Biophysiker haben herausgefunden, wie Interleukin-10 an bestimmte Kohlehydratketten bindet, die auf den Gewebeimplantaten angebracht werden, und welche Wechselwirkungen diese beiden Moleküle dann miteinander eingehen. Anhand ihrer Modelle können sie nun zeigen, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, wie sie aneinander heften und damit auch miteinander interagieren.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Daniel Huster
Institut für Medizinische Physik und Biophysik, Universität Leipzig
Tel. +49 341 97 15700
daniel.huster@medizin.uni-leipzig.de

Presseveröffentlichung vom 23.02.2016

Quelle

 

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