Tübinger Forscher werden in den nächsten vier Jahren gemeinsam mit anderen Experten an einer neuen Diagnosemethode für Hirntumoren arbeiten. Ziel ist es, ein Verfahren zur Früherkennung von Krebs für die Magnetresonanztomografie zu entwickeln. Üblicherweise wird bislang die sogenannte Positronen-Emissions-Tomografie (PET) verwendet, um tumoröses Gewebe zu identifizieren. Hier muss die Glukose allerdings radioaktiv markiert werden, was eine Belastung für die Patienten verursacht. Zudem steht in vielen Kliniken ein solcher PET-Scanner nicht zur Verfügung. Könnte man die Krebsfrüherkennung also auch mit einem MRT durchführen, wäre viel gewonnen: Diese Geräte sind in der Medizin viel weiter verbreitet und zudem kostengünstiger. Die üblichen MRT-Geräte können aber bislang solch geringe Glukosekonzentrationen nicht darstellen. Die Wissenschaftler haben daher eine Technik entwickelt, durch die sie auch sehr niedrige Glukose-Konzentrationen mittels MRT messen können.

Ansprechpartner:
Klaus Scheffler
Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, Tübingen
Tel. +49 7071 601 701
klaus.scheffler@tuebingen.mpg.de

Presseveröffentlichung vom 24.02.2016

Quelle

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