Dresdner Wissenschaftler verfolgen Protonenstrahl erstmals schnell und unverfälscht im Patienten

Einem Dresdner Forscherteam ist es erstmalig gelungen, die Reichweite von Protonen während der Bestrahlung von Patienten zu bestimmen. Bei dem Verfahren setzten die Experten der Medizinischen Fakultät der TU Dresden, des OncoRay Zentrums Dresden, des HZDR und der iba – Unternehmensgruppe für Ion Beam Applications – eine neu entwickelte Schlitzkamera ein. Mittels der prompten Gammastrahlung ist es damit möglich, die Reichweite von Protonen nicht nur im Labor zu bestimmen, sondern unter klinischen Bedingungen. Damit ist in Dresden ein neuer Grundstein gelegt worden, auf dem die Protonentherapie in Zukunft weiter verbessert werden kann, unter anderem auch für „Risikopatienten“, die bislang nicht von dieser schonenden und relativ nebenwirkungsarmen Therapie profitieren konnten.

Ansprechpartner:
Prof. Michael Baumann
Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Tel. +49 351 458 5292
michael.baumann@uniklinikum-dresden.de

Presseveröffentlichung vom  01.03.2016

Quelle

 

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