Mechanismus für Schäden durch Röntgenstrahlung identifiziert

Strahlenschäden, die aus der Wechselwirkung von hochenergetischer Röntgenstrahlung mit biologischer Materie entstehen, stellen ein in der Wissenschaft allgemein bekanntes Phänomen dar. Sie treten unter anderem auf, wenn Substrate – wie etwa Proteine – mit Hilfe von Röntgenlicht mit dem Ziel analysiert werden, die elektronische Struktur oder die räumliche Anordnung der Atome zu bestimmen. Die elektronischen Zerfallsprozesse, die damit verbunden sind, haben Heidelberger Forscher mit Hilfe computergestützter Methoden aus der Quantenchemie untersucht. Sie gehen davon aus, dass der jetzt identifizierte Mechanismus eine wichtige Rolle für Strahlenschäden in biologischen Bausteinen mit Metallatomen spielt, darunter vor allem Proteine und die DNA.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Lorenz Cederbaum
Physikalisch-Chemisches Institut
Heidelberg
Tel. +49 6221 54-5211
lorenz.cederbaum@pci.uni-heidelberg.de

Presseveröffentlichung vom 09.03.2016

Quelle

 

 

 

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