Neue Methode zur Behandlung verengter Blutgefässe

Liposome sind seifenblasenähnliche Gebilde, deren Membran aus einer doppelten Molekülschicht besteht und eine wässrige Lösung einschließt. In einer linsenförmigen Form, wie vom Team Prof. Andreas Zumbühl am Departement Chemie der Universität Fribourg entdeckt, stellen sie eine aussichtsreiche natürliche Möglichkeit dar, um Wirkstoffe zu Verengungen in Herzarterien zu führen und sie dort freizusetzen. An den verengten Stellen ist der Blutfluss und dadurch die sogenannte Scherspannung erhöht. Unter diesen Bedingungen öffnen sich diese Nanocontainer und geben ihren Inhalt frei. Das sind Ergebnisse, die bedeutende Auswirkungen für die Behandlung von Erkrankungen wie Atherosklerose haben könnten.

Ansprechpartner:
Prof. Bert Müller
Biomaterials Science Center
Universität Basel
Tel. +41 61 265 9660
bert.mueller@unibas.ch

Presseveröffentlichung vom 11.03.2016

Quelle

Verbesserung der Gedächtnisleistung bei Alzheimer im Frühstadium durch Nährstoffkombination
Qualitätskontrolle für die Gensequenzierung

Ähnliche Beiträge

Menu