Biogas gilt als wichtiger Energieträger, der einen zentralen Beitrag zur Energiewende leistet. Anders als Strom aus Wind und Sonne lässt sich Biogas kontinuierlich produzieren. Und vielleicht auch bald bedarfsorientiert? Einer internationale Forschergruppe unter Beteiligung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) beschäftigt sich mit der Machbarkeit einer solchen flexiblen Biogasproduktion. Sie haben herausgefunden, dass die Biogasproduktion über die Fütterungsfrequenz der Anlagen gesteuert werden kann. Größere Zeitabstände führen zu mehr Biogas. Die Forschung zum Thema flexibleres Fütterungsmanagement steht erst am Anfang. Auch die Forscher wollen die Ergebnisse in größeren Reaktoren zu bestätigen.

Ansprechpartnerin:
Dr. Sabine Kleinsteuber
UFZ-Department Umweltmikrobiologie
Leipzig
Tel. +49 341 235-1325
sabine.kleinsteuber@ufz.de

Presseveröffentlichung vom 17.03.2016

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