Erfolg in der HIV-Behandlung

Dass HI-Viren gegen Medikamente resistent werden, ist eine gefürchtete Nebenwirkung einer antiretroviralen Therapie. Geschieht dies, ist der Erfolg der Behandlung gefährdet, zudem kann die Resistenz auf neu infizierte Personen übertragen werden. Die multizentrische Schweizerische Kohortenstudie überwacht deshalb die Resistenzentwicklung seit 1988. Eingeschlossen sind 72% der behandelten HIV-Infizierten in der Schweiz. Nun zeigt die jüngste Erhebung, dass die Resistenzentwicklung praktisch auf null gesunken ist. Die positive Entwicklung hat mehrere Gründe: Nach 2007 kamen neue Medikamente auf den Markt, die die Vermehrung und Ausbreitung der Viren effizient unterdrückten. Gleichzeitig traten weniger Nebenwirkungen auf, weshalb früher mit der Behandlung begonnen wurde. Dass die Kombination von Medikamenten schliesslich eine einmal tägliche Einnahme ermöglichte, förderte den Behandlungserfolg weiter. Zusätzlich lernten die Ärzte bei Therapieversagen rascher einen Medikamentenwechsel einzuleiten als früher.

Ansprechpartnerin:
Dr. sc. nat. Alexandra U. Scherrer
Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene
Zürich
Tel. +41 44 255 21 84
Alexandra.Scherrer@usz.ch

Presseveröffentlichung vom 17.03.2016

Quelle

 

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